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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) -

Pressemitteilung
vom 30. Juni 2009

 Bisher unbekannter Kaliumkanal erhöht das Schizophrenierisiko

Publikation in Nature Medicine,

Mai 2009 Eine neue Studie zur Schizophrenie hat einen Mechanismus identifiziert, der den Kaliumfluss in die Zelle steuert - ein potentielles molekulares Ziel für neue Behandlungsansätze.

Die bislang unbekannte Form eines Schlüsselkaliumkanals war im Gehirn von Menschen mit chronisch psychischer Erkrankung um das 2,5-fache erhöht und mit einer genetischen Risikovariation verbunden.

In der Maiausgabe der Fachzeitschrift Nature Medicine liefern Wissenschaftler des National Institute of Health und Kollegen, USA, einschließlich Professor Andreas Meyer-Lindenberg vom ZI hierfür eine Reihe von Anhaltspunkten.

 Das Blockieren des abnormen Proteins könnte therapeutisch wirksam sein und dazu beitragen, die bei Schizophrenie gestörte Hirnaktivität zu korrigieren. Durch die Regulierung des Zuflusses von Kaliumionen kontrollieren Kaliumkanäle, wann Neuronen feuern, d.h. elektrische Impulse entladen und einen chemischen Botenstoff freigeben, der entsprechende Signale an benachbarte Neuronen des Schaltkreises weitergibt.

Ein spezieller Kaliumkanal mit der Bezeichnung KCNH2 zog dabei die Aufmerksamkeit der Forscher auf sich, da dieser möglicherweise in der Aufrechterhaltung jener neuronaler Impulse eine Rolle spielt,

die gerade jene komplexeren Denkprozesse unterstützen,

die bei Schizophrenie gestört sind...............

Mehr Infos hier PDF Datei….!

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