INFO:

 Psychose

(Text unten stammt von Wikipedia hier mehr Infos)

Psychose bezeichnet eine Gruppe schwerer psychischer Störungen,

die mit einem zeitweiligen

weitgehenden Verlust

des Realitätsbezugs einhergehen,

und wurde 1845

von Ernst von Feuchtersleben

erstmals verwendet.

---- 
Nicht korrekt wird der Begriff oft synonym mit dem Begriff Schizophrenie bzw. schizophrene Störung verwendet. Tatsächlich handelt es sich um einen Überbegriff, unter den auch die organischen und die affektiven Psychosen fallen.
Der Begriff wird üblicherweise in Abgrenzung zum Begriff Neurose verwendet und zwar für psychische Störungen, die schwer sind, sich nicht oder zumindest nicht alleine durch Psychotherapie beeinflussen lassen und sich nicht ohne weiteres aus einem lebensgeschichtlichen Kontext heraus ableiten lassen. Vor allem die letzte Aussage zeigt allerdings deutlich die Theoriegebundenheit des Begriffs.

In den Klassifikationssystemen ICD-10 wie auch DSM-IV wird der Begriff Psychose nur eingeschränkt verwendet. Die unter diesem Überbegriff zusammengefassten psychischen Störungen finden sich stattdessen unter verschiedenen Kapiteln: F00 bis F09 fasst organische psychische Störungen zusammen, von denen sich manche allerdings nicht ohne weiteres dem Begriff Psychose unterordnen lassen; F20 beschreibt die psychotischen Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis; F30 beschreibt die Manien, F31 den Wechsel zwischen Manien und Depressionen und F32 die reinen Depressionen, von denen allerdings die leichten und mittelschweren Formen eindeutig nicht den Psychosen zugeordnet sind - Erst unter der Kodierung F32.3 findet sich der Begriff "Psychose" wieder.

Grundsätzlich sind die Ursachen der nichtorganischen Psychosen bis heute nicht bekannt.

Familiäre Häufungen (z.B. ca. 50% Wahrscheinlichkeit an einer schizophrenen Psychose zu erkranken, wenn beide Eltern erkrankt sind) könnten für genetische Faktoren sprechen, die Wirksamkeit von Auslösern im Verhalten kranker Eltern ist aber nicht auszuschließen.

Nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist auch die Gegenposition,

die eine genetische Dispositionen in Abrede stellt und ausschließlich sogenannte frühe Störungen in der Kindheit als Grund ansieht. Die aktuell gebräuchlichste Arbeitshypothese ist das Diathese-Stress-Modell bzw. Vulnerabilitäts-Stress-Modell, das bei vorhandener (genetischer?) Disposition aktuellen Stress als Auslöser annimmt.

Eindeutiger sind die Ursachen bei organischen Psychosen, die sich auf der Grundlage einer Hirnerkrankung bilden, beispielsweise bei einer (Alters-)Demenz. Schließlich können bestimmte Medikamente (z.B. Cortison) und Drogen eine Psychose auslösen: Für Cannabis war dies lange Zeit nicht gesichert, alternativ wurde ein häufiger Cannabiskonsum bei Personen im Frühstadium einer Psychose diskutiert (Z.B. mit dem Ziel der Beruhigung). Neuere Untersuchungen belegen jedoch mittlerweile die offensichtlich bestehende Gefahr, eine Psychose durch Cannabis auszulösen.....

Bei der Manifestation einer Psychose spielen offensichtlich Neurotransmitter eine wichtige Rolle,

wobei die Aufmerksamkeit vor allem dem Dopamin gilt:

Stress verursacht eine Fehlproduktion im Gehirn,

welche die psychotischen Symptome bedingt,

dies beschreiben verschiedene Studien zum Thema Stress

 und psychotic disorder.

Stress ist hier nicht nur als eine reine psychische Überbelastung gemeint,

sondern kann auch als körperlich bedingte Reizüberflutung angesehen werden.

Psychosen können aber auch durch die Zuführung bestimmter Substanzen hervorgerufen werden, die das Neurotransmittergleichgewicht stören.

-------

---------